Vorstellung Torsten Schrammen
Meine Reise in die IT begann 1983 – in einer Zeit, als Homecomputer wie der Commodore VC 20 und der Commodore 64 die digitale Welt gerade eroberten. Schnell entwickelte ich eine Leidenschaft für Technik, Programmierung und alles, was sich unter der Oberfläche abspielte. Mit dem Amiga entdeckte ich die Möglichkeiten grafischer Benutzeroberflächen, Multitasking und kreativer Anwendungen – ein Meilenstein, der mein Interesse an komplexeren Systemen weiter verstärkte.
Zu Beginn meiner Online-Aktivitäten verband ich mich noch über einen Akustikkoppler mit Mailboxen – eine frühe Form der Datenübertragung, bei der man den Telefonhörer in Gummimuscheln legte, um mit 300 Baud Daten auszutauschen. Diese erste Erfahrung mit „Online-Kommunikation“ war ein Schlüsselmoment: sie zeigte mir, welches Potenzial in vernetzten Systemen steckt.
Der Umstieg auf den PC mit MS-DOS und später Windows war ein natürlicher Schritt. Ich habe alle Windows-Versionen von 1.0 bis Windows 11 aktiv miterlebt und eingesetzt – sowohl privat als auch beruflich. Dabei ging es mir nie nur um die Benutzeroberfläche, sondern immer auch um das, was im Hintergrund passiert: Systemarchitektur, Netzwerke, Konfiguration und Optimierung.
Schon früh faszinierte mich die digitale Kommunikation. Ich war Teil des FidoNet, einem weltweiten Mailbox-Netzwerk, das seiner Zeit weit voraus war, und betrieb eine eigene Excalibur-Mailbox – inklusive File- und Message-Boards, Echo-Mail und moderierten Bereichen. Die Idee des dezentralen Informationsaustauschs prägt meinen IT-Ansatz bis heute.
Mit dem Aufkommen des Internets erweiterte ich mein Wissen kontinuierlich:
Ich arbeite seit über zwei Jahrzehnten mit PHP, vor allem im Webentwicklungsumfeld, und habe zahlreiche Projekte mit Joomla! umgesetzt – von einfachen Webseiten bis hin zu komplexen, modularen Content-Management-Lösungen. Der LAMP-Stack (Linux, Apache, MySQL/MariaDB, PHP) ist dabei mein tägliches Werkzeug geworden.
Im Bereich Virtualisierung habe ich tiefe Erfahrungen mit VMware ESXi und vSphere gesammelt, insbesondere in der Administration virtueller Infrastrukturen und im Bereich von kleinen bis mittelgroßen Unternehmensnetzwerken. Parallel dazu setze ich zunehmend auf Proxmox VE, das ich sowohl privat als auch professionell für Container-Virtualisierung (LXC), KVM-basierte Maschinen und Software-defined Storage (z. B. ZFS) einsetze.
Ich denke in Systemen, verstehe ihre Zusammenhänge, habe ein Auge für Sicherheit und Performance und bin immer auf der Suche nach sinnvollen, nachhaltigen Lösungen. Ob alte Hardware aus den 80ern oder moderne, skalierbare Serverarchitektur – mein Interesse an Technik ist nie stehen geblieben.